Risikoanalyse

Risikoanalyse


Der Einkauf von Energien wie Strom oder Erdgas stellt Unternehmen vor vielfältige Aufgaben. Eine zentrale Frage ergibt sich zur geeigneten Beschaffungsstrategie:
Zu welchem Zeitpunkt soll die Beschaffung mit welcher Menge erfolgen? Zur Festlegung einer Beschaffungsstrategie können unterschiedliche Beschaffungstrigger verwendet werden. Darüber hinaus sollte auch die Marktindexierung beachtet werden um festzulegen, welche Mengen ggf. über den Spotmarkt beschafft werden sollen, bzw. welche Mengen vorab preislich fixiert werden. Je nach der Auswahl der Beschaffungstrigger bzw. des Spotmarktanteils ergeben sich im Beschaffungsprozess für Unternehmen erhöhte Chancen jedoch auch erhöhte Risiken.

Um die Chancen bzw. Risiken je nach Beschaffungsmodell abschätzen zu können, bzw. zu quantifizieren, kann ein statistisches Risikoanalysetool eingesetzt werden. Das Risikotool vergleicht unterschiedliche Einkaufsstrategien in Bezug auf die historische Preisentwicklung der Spot- bzw. Terminmärkte und ermittelt darüber hinaus in Bezug auf die mögliche zukünftige Preisentwicklung die Ergebnisse der jeweiligen Beschaffungsstrategie. Hierbei werden die unterlagerten Commodities Kohlepreise, Gaspreise oder CO2-Preise entsprechend analysiert. Zur Bewertung der individuellen Risiken werden die aktuellen und simulierten Preisdaten mit der jeweiligen Bedarfsstruktur kombiniert.

Im Ergebnis erhält man eine belastbare Analyse, welche Beschaffungsstrategie die geeignetste ist um die vorgegebenen Risiken nicht zu überschreiten, bei gleichzeitiger größtmöglicher Chance.

Das eingesetzte Risikotool wird von vielen europäischen Energielieferanten sowie großen Energieverbrauchern als Riskmanagementtool eingesetzt.